Hochzeit

  • Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes, etwas Blaues

    Ursprünglich eine alte englische Tradition, ist es mittlerweile auch in Deutschland bei vielen Bräuten üblich am Hochzeitstag "etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues" zu tragen. Das "Alte" steht für das bisherige Leben der Braut. Da in diesem Lebensabschnitt die Familie besonders wichtig war, fällt die Wahl meistens auf ein Familienschmuckstück.

    Das "Neue" symbolisiert das zukünftige glückliche Leben in der Ehe. Oft sind dies das Brautkleid, Brautschuhe oder auch der Brautschmuck. Das "Geliehene" wird meistens von der eigenen Mutter oder einer lieben, im Idealfall glücklich verheirateten, Freundin bereitgestellt. Als ein Zeichen der Freundschaft soll es Geborgenheit vermitteln und der neuen Ehe Glück bringen. Häufig erfüllen dies ein Stofftaschentuch oder Schmuck. Ein Symbol der Treue stellt schließlich das "Blaue" dar. In Form eines Strumpfbandes, einer kleinen blauen Schleife, einem Stück Stoff oder einem Knopf vervollständigt es den Brauch.

  • Die Hochzeitstorte

    Der wichtigste Tag im Leben verdient eine besondere Torte! Die Hochzeitstorte bleibt oft nachhaltig in Erinnerung, findet sie sich doch später auf zahlreichen Hochzeitsfotos wieder. Auf keiner Hochzeitsfeier darf das gemeinsame Anschneiden der Hochzeitstorte fehlen. Braut und Bräutigam symbolisieren dadurch den Zusammenhalt in ihrer Ehe. Der Brauch besagt allerdings auch, dass derjenige, der dabei die „Oberhand“ hat, auch in der Zukunft in der Ehe das Sagen haben wird. Um das Anschneiden der Hochzeitstorte perfekt in Szene zu setzen, empfiehlt es sich, ein schönes Tortenmesser und Tortenschaufel zu verwenden. WILKENS bietet das passende Tortenbesteck und Kuchengabeln – gerne auch mit persönlicher Gravur für den besonderen Tag.

  • Die Hochzeitskerze

    Aus dem Mittelalter stammt der Brauch der Hochzeitskerze, welche die Liebe des Brautpaares zueinander widerspiegeln soll. Auch hat sie nach wie vor für viele Paare eine religiöse Bedeutung. Traditionell wird sie von der Braut oder den Blumenkindern zur Trauung getragen und an der Osterkerze entzündet. Nach der Hochzeit ist es Brauch, dass das Brautpaar die Hochzeitskerze in der Wohnung aufstellt. Zu besonderen Anlässen oder in schwierigen Zeiten soll sie dann an die gegenseitige Liebe erinnern.

    Die Braut über die Schwelle tragen

    Kommt das Brautpaar am Ende des Hochzeitstages zu Hause an, so muss die Braut von ihrem Bräutigam über die Schwelle getragen werden. Dadurch wird sie vor bösen Geistern beschützt, die nach altem Aberglaube unter der Türschwelle lauern.